Tansania / Ostafrika

Tansania – der große Grabenbruch

Von den schönen Vulkanan Afrikas in die unendlichen Weiten der Serengeti

Filmgeschichte hautnah erleben: Auf den Spuren von „HATARI“ und Hardy Krüger im Arusha-Nationalpark

Koloniale Vergangenheit: Margarete Trappe und „Die weiße Jägerin“ am Fuße des Mount Meru

Trekkingtour Mt. Meru – zum zweithöchsten Vulkan Tansanias

Die größte Elefantendichte Ostafrikas – der Tarangire-Nationalpark

Viel Zeit für intensive Tierbeobachtungen

3 Tage Serengeti

Lake Natron – Flamingo-Paradies in Ostafrika

Trekkingtour Ol Doinyo Lengai – der heilige Berg der Massai – aktivster Vulkan Afrikas

Kaum eine andere Landschaft in Afrika ist derart ergreifend und schön wie das Ngorongoro Serengeti-Ökosystem. Diese Region des ostafrikanischen Hochlandes wird daher auch zu Recht als „Eden Afrikas“ bezeichnet. Gewaltige, meist erloschene Vulkanberge mit ihren riesigen Kratern und märchenhaften Urwäldern grenzen an die endlosen Savannen der Serengeti. Im Afrikanischen Rift Valley erhebt sich unweit des Natron Sees einer der formschönsten und aktivsten Vulkane Afrikas aus der Massai-Steppe – der „Götterberg“ Ol Doinyo Lengai, dessen Besteigung Bestandteil dieser Reise ist. Weitab jeglicher Zivilisation erlebt man hier einen einzigartigen Vulkan-Flair wie es kaum ein anderer Berg auf dieser Welt mit sich bringt. Momella, die ehemalige Lodge von Hardy Krüger, ist Ausgangspunkt zum Besuch des wildreichen Arusha-Nationalparks und einer Trekkingtour zum Gipfel des einzigartigen Mt. Meru. Die größten Elefantenherden erlebt der Besucher im Tarangire-Nationalpark. Diese Reise wendet sich an den aktiven Urlauber, für den eine unberührte Natur, unvergessliche Tierbeobachtungen und erlebnisreiche Bergtrekkingtouren im Vordergrund stehen.

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Zur Zeit ist keine Reise verfügbar. Bitte fragen Sie mögliche Termine bei uns an.

Ihre Leistungen

  • Flug mit renommierter Fluggesellschaft von Frankfurt nach Kilimanjaro/Tansania und zurück
  • Große Tansania-Rundreise in guten Toyota Landcruisern (maximal 6 Personen pro Fahrzeug mit garantiertem Fensterplatz)
  • 1x Übernachtung unweit des Arusha-Nationalpark in der Massai-Lodge
  • Besteigung des Mount Meru mit Bergführer, Träger und Ranger im Arusha-Nationalpark
  • 3x Übernachtung in Berghütten am Mount Meru
  • Permits- und Nationalparkgebühren Arusha-Nationalpark
  • Safari im Arusha-Nationalpark
  • 1x Übernachtung in guter Tented Lodge am Tarangire Nationalpark
  • Ausgiebige Safari im Tarangire-Nationalpark
  • Nationalparkgebühren Tarangire-Nationalpark
  • Besteigung des Ol Donyio Lengai mit Massai und Bergführern
  • Permit für Ol Donyio Lengai
  • Besuch der Flamingokolonien am Lake Natron
  • 3x Übernachtung im Zeltcamp am Lake Natron
  • Täglich 4 Flaschen Mineralwasser während den Safaris
  • Übernachtung in der luxuriösen Kuba Kuba Tended Lodge in der Serengeti
  • 1x Übernachtung in der Lobolodge im Norden der Serengeti#
  • 1x Übernachtung in der komfortablen Farm-House Valley Lodge in Karatu
  • 1x Tageszimmer in der komfortablen Farm-House Valley Lodge
  • Alle Safaris in der Serengeti
  • Vollpension während der gesamten Reise
  • Fachkundige reisewelt-Reiseleitung durch den Trekking-Spezialisten Joachim Teiser
  • Persönliche, fachkundige Beratung durch unsere Ostafrika-Experten
  • Tipps zur Ausrüstung und Höhentraining
Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 14 Personen

Einzelzimmerzuschlag: € 595,- (Termin 2023)

Ihr Reiseverlauf


Frankfurt - Kilimanjaro
Linienflug Frankfurt – Kilimanjaro/ Tansania

Ankunft am Kilimanjaro Airport – Arusha-Nationalpark
Nach den Einreiseformalitäten fahren Sie entlang des mächtigen Vulkans Kilimanjaro durch Massai-Land zum Arusha-Nationalpark mit dem gewaltigen Mt. Meru. Am Fuße des mit 4.566 Metern vierthöchsten Berges Afrikas erstreckt sich ein immergrüner Regenwald, wo zahlreiche Affenarten und Waldelefanten leben. Mit Allradfahrzeugen durchfahren Sie das über 300 km² große Reservat zu den vogelreichen Momella-Seen, wo sich Scharen von Flamingos aufhalten. Hier lebte auf der Momella Farm Margarete Trappe und ihre Familie – eine resolute und von den Einheimischen sehr verehrte Frau, deren Leben und heldenhafte Geschichte 50 Jahre nach ihrem Tod in Form von Romanen, Fernsehbeiträgen und auch als Spielfim gewürdigt wurde. Im Jahr 1959 wurde hier der Filmklassiker „Hatari“ mit John Wayne und Hardy Krüger gedreht. Hardy Krüger schrieb später: „Ich habe den Garten Eden gesehen.“ Er baute sich eine Farm und lebte 10 Jahre in dieser einzigartigen Naturlandschaft.   Übernachtung unweit der sehr eindrucksvoll gelegenen Massai-Lodge.

Fußsafari durch den Nationalpark – Aufstieg Mt. Meru
Sonnenaufgang am Kilimanjaro…
Feuerrot erglüht die riesige eingestürzte Flanke des Vulkans Mount Meru über der paradiesischen Landschaft – ein atemberaubender Anblick! Mit einem Ranger durchwandern Sie am frühen Morgen die Steppen und Vulkanlandschaft am Fuße des zweithöchsten Berges Tansanias. Erleben Sie hautnah die Tierwelt Afrikas.  Büffelherden, Giraffen und Warzenschweine lassen sich aus nächster Nähe beobachten. Am Vormittag beginnt der Aufstieg vom Momella Gate zur 2.541 Meter hoch gelegenen Miriakamba-Hütte. Der aussichtsreiche Weg führt durch eine atemberaubende Vegetationszone mit urwaldähnlichem Baumbestand. Epiphyten, Orchideen, Flechten, Moose, Farne und Wasserfälle werden Sie begeistern. Begleitet von einem bewaffneten Ranger erreichen Sie am Nachmittag die Miriakamba-Hütte, von wo Sie einzigartige Blicke zum Kilimanjaro, dem größten freistehenden Berg der Welt, genießen können. Übernachtung (Aufstieg 1.050 m, ca. 11 km, 5 Stunden)

Miriakamba-Hütte – Little Meru – Saddle-Hütte
Am Morgen beginnt der weitere Aufstieg zur Saddle-Hütte. Trotz der Höhe kreuzen noch immer Ducker-Antilopen und Büffel den schmalen Pfad. Herrliche Blicke in dem gewaltigen, aufgesprengten Krater mit einer der weltweit höchsten Kraterwände und der alpine Vegetationsgürtel aus Riesenheidebüschen machen den Anstieg zu einem einzigartigen Erlebnis. Am frühen Nachmittag erreichen Sie die 3.570 m hoch gelegene Saddle-Hütte. Für Konditionsstarke besteht an diesem Tag noch die Möglichkeit den Gipfel des 3.820 m hohen Little Meru zu besteigen. Der Blick vom Little Meru über die Massai- Steppe zum Kilimanjaro und hinunter zu den Momella Lakes ist
atemberaubend. Übernachtung in der Saddle-Hütte. (Aufstieg 1.300 m, ca. 5 km, 4 Std. / mit Little Meru zusätzlich: Aufstieg 270 m, Abstieg 270 m)

Saddle-Hütte – Gipfel Mt. Meru – Miriakamba-Hütte
In der Nacht beginnt der Aufstieg zum 4.566 m hohen Gipfel. Mit dem Sonnenaufgang erreichen wir den formschönen Gipfel des Mt. Meru und genießen den einzigartigen
Blick zum Kilimanjaro und die große Ebene, welche jetzt orange-rot zu leuchten beginnt. Nachdem Sie dieses unbeschreiblich schöne Szenario erlebt haben, beginnt der Abstieg über Rhino Point zur Miriakamba-Hütte. Übernachtung. (Aufstieg 1.060 m, Abstieg 2.360 m, ca. 10 km, 8 Std.)

Miriakamba-Hütte – Momella Gate – Tarangire-Nationalpark
Die letzte Etappe des Abstiegs beginnt. Blühende Fackel- und Schwertlilien, meterlange Flechten, dichtes Moos und gewaltige Baumriesen begleiten zunächst unseren Weg. Begleitet durch unseren bewaffneten Ranger nähern wir uns zahlreichen Wildtieren, welche in den saftigen Wiesen grasen. Giraffen, Büffel- und Zebra-Herden werden Sie aus nächster Nähe sehen. Mit Erreichen des Momella Gates gegen Mittag fahren wir mit unseren Geländewagen durch den Nationalpark nach Arusha und weiter durch Massai-Land zum Tarangire-Nationalpark. Am Nachmittag erreichen wir unsere komfortable Lodge direkt am Nationalpark Tarangire. Von der Terrasse bietet sich ein  herrlicher Blick zum Lake Burunge, den Tarangire-Nationalpark und zur Abbruchkante des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Übernachtung in der komfortablen Lake-Burunge-Lodge.

Tarangire-Nationalpark – Rift Valley – Lake Natron
Am frühen Morgen Safari durch die riesige Schutzzone mit gewaltigen Baobab-Bäumen (Affenbrotbäumen) und einer Vogelwelt, welche weltweit einzigartig ist. Erleben Sie die größte Konzentration an Wildtieren außerhalb des Serengeti-Ökösystems. Elefantenherden von bis zu 300 Tieren durchziehen die Steppe und den Busch auf der Suche nach Wasser. Die Vielfalt an Antilopen, Raubtieren und Greifvögeln ist höchst eindrucksvoll. Am späten Vormittag verlasen wir Tarangire und fahren zum großen Afrikanischen Grabenbruch (Rift Valley). Nachdem die letzte große Siedlung Mto Wa Mbu hinter uns liegt, beginnt die Fahrt durch beinahe menschenleeres Gebiet in nördliche Richtung durch das Rift Valley zum einsam gelegenen Lake Natron. Während nur noch vereinzelte Bomas der Massai unseren Weg begleiten, erheben sich links und rechts der Piste immer höhere Vulkane in den tiefblauen afrikanischen Himmel. Und dann plötzlich steht er mit seiner ganzen Schönheit vor uns, der heilige Berg der Massai, der noch immer aktive Vulkan Ol Doinyo Lengai. Wir erreichen das Südufer des Lake Natron und beziehen das Natron Tented Camp unweit des riesigen Salzsees. Übernachtung am Lake Natron.

Lake Natron – das größte Brutgebiet der Flamingos in Ostafrika
Am Vormittag kleine Wanderung zum Lake Natron, der das größte Brutgebiet von Flamingos in Ostafrika bildet. Tausende Flamingos finden hier im bis zu 40° C warmen Wasser ihre Nahrungsgrundlage. Der je nach Wasserstand bis zu 60 Kilometer lange, abflusslose See ist durch die vulkanischen Mineralien extrem sodahaltig und wirkt ausgetrocknet wie eine weiße Wüste. Selbst von den großen Kenianischen Seen ziehen die Flamingos zur Brutzeit in riesigen Schwärmen zum Lake Natron. Nach ausgiebigen Beobachtungen dient der Nachmittag Ihrer Erholung inmitten unberührter Natur. Übernachtung am Lake Natron.

Ol Doinyo Lengai – der heilige Berg der Massai
Nach Mitternacht beginnt der Aufstieg. Wie eine Riesenpyramide erhebt sich der 2.878 m hohe kegelförmige Vulkan aus der Ebene. Für die Massai ist der Ol Doinyo Lengai der „Berg Gottes“ zu dem in frühester Zeit Opfergaben von den Stammesältesten zum Kraterrand gebracht wurden, um Regen zu erbitten oder für kranke Viehherden zu beten. In den letzten 100 Jahren ist der Vulkan über 25 Mal ausgebrochen, was die Massai als Zorn des Gottes Engai symbolisierten. Der letzte große Ausbruch fand im Herbst 2008 statt. Diese Aktivitäten haben den Berg schwer gekennzeichnet: tiefe Furchen der vergangenen Lavastrombahnen, hell reflektierende weiße Asche und meterhohe Austrittsstellen der Lava (Hornitos) zeugen von der ungebrochenen Aktivität. Kurz vor Sonnenaufgang ist der kreisrunde Hauptkrater erreicht und der Blick auf die brodelnde schwarze Lava und weiße Vulkanasche überrascht. Die Szenerie erinnert an eine Mondlandschaft und die bis zu 10 Meter hohen Hornito-Kegel stoßen immer wieder kleine Wolken von Vulkangasen aus.
Der Ol Doinyo Lengai ist der weltweit einzige Vulkan, der Karbonatit Lava (magnetisches Gestein mit mehr als 70 % Karbonat-Mineralien) ausstößt. Mit „nur“ 550° C ist die Lava im Vergleich zu anderen Vulkanen geradezu kühl und so dünnflüssig wie keine andere. Und dann der Sonnenaufgang: die rot glühende Sonne verwandelt den weißen Aschenboden für einige Minuten in leuchtende Farben und eine atemberaubende 360°-Panoramasicht über die afrikanische Savanne öffnet sich wie ein Vorhang. Am
frühen Vormittag wandern wir zurück zu den Fahrzeugen, welche uns zurück zum Camp am Lake Natron bringen.

Lake Natron – Serengeti-Nationalpark
Wir verlassen mit unseren Allradfahrzeugen den Lake Natron in Richtung Grabenbruchwand, die über mehrere Serpentinen erklommen wird und schöne Blicke auf das Rift Valley bietet. Die abenteuerliche Strecke führt weiter über die einsame Hochebene nach Malambo und Wasso, wo die Piste bei Klein´s Camp die nördliche Serengeti erreicht. Die Serengeti ist der Inbegriff für die endlosen Tiersavannen Afrikas. Der mit rund 15.000 km² Fläche zweitgrößte Nationalpark des Kontinents birgt eine artenreiche Tierwelt, welche nirgends auf der Welt ihresgleichen hat.  Gewaltige Gnu-Herden ziehen auf ihren jährlichen Wanderungen aus der Masai Mara zu den Weidegründen im Süden der Serengeti. Hier erblicken im Februar und März täglich bis zu 15.000 Neugeborene das Licht der Welt. Ein reich gedeckter Tisch für Raubkatzen wie Geparden, Leoparden und große Löwenrudel. Nach ausgiebigen Tierbeobachtungen erreichen wir unsere luxuriöse Lodge im Norden der Serengeti. Übernachtung in der Serengeti.

Weltnaturerbe Serengeti
Ganztägige Safari durch die Weiten der Serengeti. Hautnah erleben Sie heute die unbeschreibliche Tierwelt. Mit über 3 Millionen größeren Säugetieren ist die Serengeti der wildreichste Nationalpark der Welt und die Heimat von über 500 Vogelarten. Schon in den fünfziger Jahren erkannten der Frankfurter Zoologe Prof. Bernhard Grzimek und sein Sohn Michael die Einzigartigkeit der ostafrikanischen Savanne und setzten sich für die Schaffung des riesigen Ökosystems Serengeti-Mara ein. Die endlosen  Kurzgrassavannen machen die Serengeti für die großen Pflanzenfresser zu einem Paradies. Ab und zu wird der Horizont durch formschöne Granitfelsen (Kopjes) unterbrochen, wo sich nicht selten Klippschliefer, Dik Diks, Mangusten aber auch Löwen und andere Wildkatzen auf der Ausschau nach Beutetieren aufhalten. In den  wenigen Flussläufen tummeln sich große Gruppen an Flusspferden, auf den Sandbänken sonnen sich die größten Nilkrokodile Afrikas, und Elefantenherden ziehen entlang der Galeriewälder auf der Suche nach Schatten und Nahrung. Die atemberaubendste Naturerscheinung ist jedoch die weltweit einzigartige Wanderung der rund 2 Millionen Gnus und Zebras. Am Nachmittag erreichen Sie die erstklassige Kubu Kubu-Lodge, wo Sie von Ihrer Terrasse in die unendlichen Weiten der Savanne schauen. Übernachtung in der Serengeti Kubu Kubu-Lodge.

Serengeti-Nationalpark – Lake Ndutu – Ngorongoro Conservation Area – Karatu
Am Vormittag durchstreifen wir die südöstliche Serengeti im Bereich von Ndutu. Hier am größten See des riesigen Nationalparks erblicken in der Kurzgrassavanne jährlich während der großen Gnu-Migration tausende Gnukälber das Licht der Welt. Bei günstigen Witterungsbedingungen befahren wir heute eine landschaftlich überaus reizvolle Nebenstrecke vorbei am Lake Masek durch Massai-Gebiet zum Ngorongoro Krater. Im Gebiet zwischen Serengeti und dem Krater leben die Massai mit ihren Viehherden im Einklang mit der ostafrikanischen Tierwelt. Die Nutztiere des Normadenvolkes weiden in den Savannen inmitten von Gnuherden, Zebra- und Giraffengruppen. Das respektvolle Miteinander von Mensch und Wild ist einmalig in Ostafrika. Die grandiose Landschaft mit dutzenden erloschenen Vulkanen, tiefen Schluchten, Savannen und dichten Bergwäldern begleitet uns auf dem Weg zum größten Kraterkessel Tansanias, dem Ngorongoro-Krater. Immer wieder eröffnen sich aus rund 2.200 Metern Höhe imposante Blicke in die riesige Caldera und zum Lake Magadi. Im fast 600 Meter tiefen Krater befindet sich die größte Tierdichte Afrikas. Vorbei am Grab von Prof. Bernhard Grzimek und Michael Grzimek erreichen wir die urwaldähnlichen Wälder auf der Luvseite des Vulkans und am Abend den Marktflecken Karatu, der überwiegend vom Stamm der Iraqw bewohnt wird. Abendessen und Übernachtung in der sehr guten Farm-House Valley-Lodge.

Karatu
Genießen Sie heute das überaus angenehme Klima hier an den Ausläufen des Ngorongoro. Eine gepflegte, üppige Gartenanlage mit großem Poolbereich und der aufmerksame Service sorgen für einige erholsame Stunden in Ihrer Lodge. Auf Wunsch besteht die Möglichkeit an einer Tagestour zum Ngorongoro-Krater mit Safari im Krater zu unternehmen (fakultativ). Abfahrt nach Mitternacht zum Flughafen Kilimanjaro.

Ankunft in Deutschland

Ihre Unterkünfte während dieser Reise:

Arusha-Nationalpark: Massai Lodge
Die einzigartige Lodge liegt in einer der schönsten Landschaften Ostafrikas und bietet einen herrlichen Blick zum schneebedeckten Kilimanjaro und zum Vulkan Mt. Meru. Nicht Luxus, sondern die Nähe zur Natur und der Massai-Kultur machten den Charme der Lodge aus. Gäste, welche auf den Aufstieg zum Mt. Meru verzichten, genießen
drei Tage in der luxuriösen Hatari Lodge inmitten des Arusha-Nationalparks (auf Anfrage).

Trekking-Tour Mount Meru: Miriakamba-Hütte und Saddle-Hütte.
Die gemütlichen Holzhütten liegen an den Hängen des Mt. Meru und bieten einen Traumblick über die Momella Lakes bis zum Kilimanjaro. Die Zimmer verfügen über gute Betten (bitte eigenen Schlafsack mitbingen). Die Mahlzeiten werden von unserem Koch, der die Gruppe begleitet täglich frisch zubereitet. Tarangire: Sangaiwe Tented Camp. Sehr schönes Camp direkt am Nationalpark. Hier ist der Gast hautnah mit der Natur verbunden.

Lake Natron: Einfaches Zeltcamp nur wenige Meter vom Lake Natron entfernt mit Blick zum Ol Donyio Lengai. Die einsame, weite Landschaft ist einzigartig im Grabenbruch

Serengeti:
Das luxuriöse Kubu Kubu Tented Camp
liegt in traumhafter Lage etwas erhöht inmitten der Serengeti. Der Blick reicht bis zum Horizont über die Kurzgrassavanne, wo sich riesige Tierherden aufhalten. Großzügige Luxuszelte mit allem Komfort werden Ihnen schnell das Gefühl „Out of Afrika“ vermitteln.
Die Lobo-Lodge befindet sich im nördlichen Teil der Serengeti und bietet eine wundervolle Aussicht in die Ferne. Erleben Sie die Einsamkeit der Wildnis in der komfortablen Lodge im afrikanischen Stil.

Karatu: Die wunderschöne Farm House Valley Lodge liegt inmitten eines üppigen Gartens mit unzähligen tropischen Pflanzen. Um den großen Pool gruppieren sich großzügige Bungalows, welche mit allem Komfort ausgestattet sind. Ein überaus freundliches Personal und eine exzellente Küche verwöhnen den Gast.

Zustiegsorte

Eine Übersicht der Zustiegsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dieser Sonderseite:

Unsere Zustiege in der Übersicht

Bei Gruppen ab 10 Personen sind Sonderzustiege auf Anfrage möglich.

Anreise

Kostenfreies RMV-KombiTicket


Für alle Reisen, die Sie mit reisewelt als Reiseveranstalter Ihres Vertrauens unternehmen, nutzen Sie am Datum Ihrer An- und Abreise die Verkehrsmittel des Rhein-Main-Verkehrsverbunds in der 2. Klasse kostenfrei. Dies kann der Transfer zur nächstgelegenen Zustiegsstelle bei unseren Busreisen sein oder auch die Fahrt zum Flughafen Frankfurt für Ihre Fluganreise – einfach, bequem, nachhaltig und kostenfrei!

Einreise-/Visabestimmungen

Zur Einreise ist ein gültiger Reisepass erforderlich, der nach Ablauf der Reise noch mindestens 6 Monate Gültigkeit hat. Das Einreisevisum wird am Flughafen Kilimanjaro ausgestellt. Visakosten (Stand 05/2023): $ 50,-.
Die aktuellsten Informationen entnehmen Sie bitte von der Website des Auswärtigen Amtes:

Auswärtiges Amt Logo

Fahrt-/Flugdauer

Die Flugzeit von Frankfurt nach Kilimanjaro Airport dauert ca. 13 Stunden zzgl. Umsteigezeit.

Tipps für Ihren Aufenthalt

Anforderungen:
Eine Besteigung des Mount Meru verlangt keine bergsteigerischen Fähigkeiten und kann von jedem gesunden, sportlich ambitionierten und trittsicheren Wanderer in Angriff genommen werden. Die Pfade sind gut ausgebaut und steile Passagen meist mit Stufen versehen, ohne dass geklettert werden muss. Wichtig ist ein gutes Maß an Ausdauer in Verbindung mit körperlicher Fitness. Wir empfehlen Ausdauertraining, wie Wandern, Radfahren, Treppensteigen oder Schwimmen (mind. 2x in der Woche). Die maximale reine Gehzeit beträgt 3-7 Stunden und es wird wegen der Höhenlage langsam und gleichmäßig gelaufen. Die Besteigung des Old Doinyo Lengai ist nur für sportliche und ausdauernde Trekking-Freunde geeignet.

INFORMATIONEN FÜR NICHTBERGSTEIGER
Die Teilnahme an den Trekkingtouren zum Mt. Meru und zum Ol Doinyo Lengai ist nicht zwingend. Nichtbergsteiger können die drei Nächte statt am Berg in der einzigartigen Hatari Lodge im Arusha-Nationalpark verbringen (auf Anfrage). Ebenso kann auf den Aufstieg zum Ol Doinyo Lengai verzichtet werden und der Tag stattdessen an den nahegelegenen Kamakia- Wasserfällen oder am Lake Natron verbracht werden.

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DAS AFRIKANISCHE GRABENBRUCHSYSTEM
Der afrikanische Grabenbruch stellt zweifelsohne die spektakulärste Landschaft Ostafrikas dar und ist gleichzeitig die Grundlage für die weltweit größte Ansammlung an Wildtieren. Vom Roten Meer durch Äthiopien bis zum Sambesi-Fluss in Mosambik begann sich vor rund 18 Millionen Jahren die Erdkruste aufzuspalten. In dem ca. 4.500 km langen Riss brachten gewaltige vulkanische Eruptionen geschmolzenes Gestein an die Oberfläche. Noch heute ist dieser Prozess nicht abgeschlossen, wie zahlreiche tätige und halbtätige Vulkane sowie heiße Quellen beweisen. Die großen Afrikanischen Seen, wie z. B. der Lake Manyara, Natron See, Lake Eyasi und viele mehr sind das Ergebnis dieser gigantischen Landverschiebungen und heute die Heimat einer beispiellosen Tierwelt. Auch die großen Savannen östlich des Grabenbruchs, allen voran die Serengeti, sind durch die mineralienreichen Auswürfe der Riesenvulkane entstanden und bilden heute die Lebensgrundlage für Millionen von Grasfressern.

DER OL DOINYO LENGAI
Die Besteigung des formschönsten Vulkans Ostafrikas verlangt eine gute Kondition. Der Aufstieg erfolgt nachts und Trittsicherheit ist erforderlich. Besonders die letzte Etappe vor dem Kraterrand ist steil und die Temperaturen können durchaus beinahe den Gefrierpunkt erreichen. Es gibt jedoch Felsspalten, wo warme Luft aus dem Berginneren austritt und man sich gut wärmen kann. Noch vor Sonnenaufgang erreicht man den Kraterrand um das unvergessliche Naturschauspiel zu erleben. Für den Auf- und Abstieg sind ca. 10 Stunden vorgesehen. Für den Abstieg wird aufgrund der sehr schnell ansteigenden Temperaturen und der intensiven Sonneneinstrahlung ein guter Sonnenschutz benötigt. Teleskopstöcke erleichtern den Abstieg. Die Trekkingtour wird von einheimischen Massai begleitet und stellt ein unvergessliches Erlebnis dar, das bisher im Gegensatz zum Kilimanjaro nur wenigen Individualisten bekannt ist.

Gesundheitshinweise

Bei Einreise aus Europa ist derzeit keine Gelbfieberimpfung erforderlich. Eine Malaria-Prophylaxe ist empfehlenswert.

Diese Reise ist für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen nicht geeignet.

Währungsinformationen

Währungseinheit: Tansania Schilling (TZS)

In fast allen Hotels/Lodges können Sie mit gängigen Kreditkarten zahlen. Dies gestaltet sich jedoch oft recht langwierig. Wir empfehlen die Mitnahme von Bargeld in Form von Dollar- oder Euro-Notierungen.

Reiseveranstalter

reisewelt Teiser & Hüter GmbH, Fuldaer Str. 2, 36119 Neuhof

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